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Wie viele Schläfchen braucht ein Baby? Tagschlaf nach Alter, Monat für Monat
Der Tagschlaf nimmt Stufe für Stufe ab. In einer Tabelle finden Sie für den Monat Ihres Babys die übliche Zahl der Schläfchen, ihre Dauer und den nächsten Übergang.
Allgemeine Information: Allgemeine Information, die individuell abweichen kann. Sprechen Sie vor Entscheidungen mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder einer Fachperson.
Kurz gesagt
- Die Zahl der Schläfchen sinkt mit dem Alter: anfangs viele und unregelmäßig, um den 6. Monat zwei bis drei, mit 9 bis 12 Monaten meist zwei, mit 18 Monaten eins.
- Laut Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit schlafen mit 18 Monaten 96 Prozent der Kinder nur noch einmal am Tag.
- Das kurze Schläfchen am späten Nachmittag verschwindet meist zwischen 6 Monaten und einem Jahr.
- Mit 3 Jahren macht noch etwa die Hälfte der Kinder Mittagsschlaf; zwischen 3 und 5 Jahren endet er meist.
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Wie viele Schläfchen ein Baby braucht, hängt vom Alter in Monaten ab: In den ersten Wochen schläft es tagsüber oft und unregelmäßig, um den 6.
Monat machen die meisten zwei bis drei Schläfchen, mit 9 bis 12 Monaten sind es meist zwei, und mit 18 Monaten schlafen fast alle nur noch einmal am Tag. Das sind Durchschnittswerte – Ihr Baby kann ein paar Wochen früher oder später dran sein.
Wie viele Schläfchen macht ein Baby in welchem Monat?
Suchen Sie in der Tabelle den Monat Ihres Babys. Die Spannen stammen aus deutschen und europäischen Quellen zur Kindergesundheit; stehen zwei Zahlen in einer Zelle, gehen die Quellen für dieses Alter auseinander.
| Alter | Schläfchen pro Tag | Ein Schläfchen | Tagesablauf |
|---|---|---|---|
| 0–3 Monate | Viele, unregelmäßig | Unterschiedlich | Etwa fünf Schlafphasen über Tag und Nacht |
| 4–6 Monate | 2–4 | Unterschiedlich | Schläfchen werden zählbar |
| 6–9 Monate | 2–3 | Etwa 1–2 Std. | Vormittags und nachmittags, manchmal kurz am späten Nachmittag |
| 9–12 Monate | 2 | Etwa 1–2 Std. | Vormittags und nachmittags |
| 12–18 Monate | 2 → 1 | Unterschiedlich | Der Vormittagsschlaf wird kürzer und fällt weg |
| 18–36 Monate | 1 | Etwa 2 Std. | Mittagsschlaf |
Auch die Tagschlafzeit insgesamt nimmt ab. Das französische Gesundheitsportal Santé.fr nennt zwischen 6 Monaten und 1 Jahr zwei Schläfchen von je 1 bis 2 Stunden, also etwa 2 bis 4 Stunden am Tag, und mit 2 bis 3 Jahren ein Schläfchen von etwa 2 Stunden.

„Unser Fünfmonatiges schläft viermal am Tag – ist das zu viel?“ Die Tabelle beantwortet es: Vier Schläfchen liegen mit 4 bis 6 Monaten noch in der Spanne. Wenn Ihr Baby sich gegen jedes Schläfchen wehrt oder nur kurz schläft, hilft unser Ratgeber zum Tagschlaf von 0 bis 12 Monaten weiter.
Wann wird aus drei Schläfchen zwei – und wann nur noch eins?
Die Übergänge passieren nicht über Nacht, sondern ziehen sich über einige Wochen. Die Zeitleiste zeigt das übliche Alter und wie breit das normale Fenster ist.
Übergänge beim Tagschlaf
-
Noch kein Rhythmus
Die Schlafphasen verteilen sich gleichmäßig über Tag und Nacht; Zahl und Länge wechseln von Tag zu Tag.
-
Von drei auf zwei
Das kurze Schläfchen am späten Nachmittag fällt weg; laut Santé.fr verschwindet es zwischen 6 Monaten und einem Jahr.
-
Von zwei auf eins
Laut Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit schlafen mit 18 Monaten 96 Prozent der Kinder nur noch einmal am Tag.
-
Ende des Mittagsschlafs
Mit 3 Jahren macht noch etwa die Hälfte der Kinder Mittagsschlaf; zwischen 3 und 5 Jahren hört er meist auf.

„Sie wehrt sich gegen den Vormittagsschlaf – sollen wir ihn streichen?“ Prüfen Sie zuerst das Alter: Mit 12 Monaten machen die meisten Kinder noch zwei Schläfchen am Tag. Wie der Wechsel von zwei auf ein Schläfchen im Familienalltag gelingt, beschreibt unser Familienplan für den Tagschlaf mit 1 bis 3 Jahren.
Warum schlafen Babys tagsüber mit der Zeit weniger?
Je länger und ruhiger der Nachtschlaf wird, desto weniger Schlaf bleibt für den Tag. Laut Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit schlafen Babys in den ersten drei Monaten durchschnittlich 16 bis 18 von 24 Stunden; mit 12 Monaten sind es noch rund 14 Stunden.
Empfohlener Gesamtschlaf in 24 Stunden (inklusive Tagschlaf)
-
14–17 Stunden
0–3 Monate
-
12–16 Stunden
4–11 Monate
-
11–14 Stunden
1–2 Jahre
Die Zahl der Schläfchen ist also kein eigenes Ziel, sondern ein Teil des Schlafs über 24 Stunden. Wie Nacht und Tag zusammenpassen, zeigt unser Ratgeber zur Schlafroutine auf dem Weg zur Nacht.
Ist es normal, wenn mein Baby außerhalb der Spanne liegt?
Ein Teil der Spannweite kommt von den Ländern selbst. Für Babys um den 6. Monat nennt das französische Gesundheitsportal Santé.fr drei Schläfchen, das italienische Kinderkrankenhaus Bambino Gesù schreibt dagegen, dass mit 4 bis 7 Monaten fast alle Babys ein paar Schläfchen am Tag brauchen.
Das russische Nationale Forschungszentrum für Kindergesundheit nennt für 6 bis 9 Monate sogar drei bis vier Schläfchen.
In Deutschland zeigt die Tabelle des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit mit 12 Monaten noch „2 und mehr Tagschläfe“. So viele unterschiedliche Zahlen nebeneinander zeigen, dass es den einen richtigen Plan nicht gibt: Hat Ihr Baby innerhalb dieser Spannen seinen Rhythmus gefunden, ist ein paar Wochen früher oder später normal.
„In der Kita schlafen alle nur noch einmal, unserer will noch zweimal.“ Schauen Sie, wo Ihr Kind im Fenster zwischen 12 und 18 Monaten steht; dort kommt beides vor. Weitere Artikel finden Sie unter Tagschlaf.
Woran merken Sie, dass ein Übergang ansteht?
Die Anzeichen für einen nahenden Übergang wiederholen sich meist über einige Wochen:
- Das Einschlafen bei einem bestimmten Schläfchen dauert deutlich länger als früher, oder Ihr Baby spielt es einfach durch.
- Ein Schläfchen, oft das letzte des Tages, wird immer kürzer.
- Der Nachmittagsschlaf schiebt die Schlafenszeit am Abend nach hinten.
- An Tagen ohne dieses Schläfchen bleibt Ihr Baby bis zum Abend gut gelaunt.
Tauchen die Anzeichen nur an ein, zwei Tagen auf und verschwinden wieder, hat der Übergang wahrscheinlich noch nicht begonnen.
Wann sollten Sie wegen des Tagschlafs zum Kinderarzt?
Die meisten Unterschiede bei der Zahl der Schläfchen sind normal. Die Tabelle trennt sie von Anzeichen, bei denen Sie ärztlichen Rat einholen sollten.
| Achtung – mit dem Kinderarzt sprechen | Meist normal |
|---|---|
| Lautes Schnarchen mit langen Atempausen, danach Schnauben oder Nach-Luft-Schnappen | Schläfchenzahl ein paar Wochen vor oder hinter der Tabelle |
| Ihr Kind wirkt den ganzen Tag über müde oder schläfrig | Einmal ein langes, am nächsten Tag ein kurzes Schläfchen |
| Ihr Kind atmet überwiegend durch den Mund, schläft unruhig und wacht oft auf | Quengeln und eine frühere Schlafenszeit während eines Übergangs |
Die US-amerikanische Nationalbibliothek für Medizin (MedlinePlus) rät, sich an die Kinderarztpraxis zu wenden, wenn Ihnen Anzeichen einer Schlafapnoe auffallen, etwa lautes Schnarchen mit langen stillen Atempausen. In Deutschland ist Ihre Kinderärztin oder Ihr Kinderarzt die erste Anlaufstelle; Rat für Eltern gibt es auch beim Elterntelefon 0800 111 0 550. Im Notfall wählen Sie 112.
Allgemeine Information: Dieser Inhalt bietet allgemeine Informationen auf Grundlage fachlicher Quellen. Jedes Kind, jede Familie und jede Situation ist anders; das hier Beschriebene kann von Person zu Person abweichen. Besprechen Sie Entscheidungen, die Ihr Kind betreffen, mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder einer qualifizierten Fachperson.
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Redaktioneller Hinweis
Dieser Artikel bietet allgemeine Informationen; jedes Baby entwickelt seinen Schlafrhythmus in eigenem Tempo. Wenn Sie sich Sorgen um den Schlaf Ihres Kindes machen, sprechen Sie mit Ihrer Kinderärztin oder Ihrem Kinderarzt.
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